International, Nicaragua
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Strom- und Wasserversorgung abgelegener Dörfer in Nicaragua

100 km nördlich von Leon liegt in den Bergen San Pedro, ein kleines Dorf, wie es tausende in Nicaragua gibt: abgeschieden von der Welt, ohne Elektrizität und ohne Gesundheitsversorgung, als Kommunikationsweg steht allenfalls die Mund-zu-Mund-Information zur Verfügung. Das Projekt „Integriertes Solarsystem zur Strom- und Wasserversorgung abgelegener Dörfer in Nicaragua“ sollte erstmals in Nicaragua mehrere Anwendungsmöglichkeiten der Photovoltaik und Solarthermie integrieren. Als unmittelbare Projektziele wurden definiert:

·       Bau und Elektrifizierung eines kommunalen Gemeinschaftshauses
·       Elektrifizierung der 11 Familienhäuser
·       Wasserversorgung: Brunnenbau, Tank und Installation einer Pumpe
·       Trinkwasseraufbereitung
·       Feldbewässerungssystem
·       Warmwasserversorgung
·       Medizinstation
Durch die Produktivitätssteigerung in der Landwirtschaft, durch die Verbesserung der Gesundheitsversorgung und der Lebensqualität sowie durch die Verbesserung der Ausbildung soll ein Beitrag zur Armutsbekämpfung auf dem Land geleistet werden.
Die Solarwerkstatt der GS Blankenese hat zwischen 2004 und 2006 dieses Projekt in Kooperation mit der GTZ (Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit GmbH) abgewickelt.
Das BMU (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit) trug mit 72.000 Euro den größten Teil der Finanzierung.
Bei der Entwicklung und dem Bau verschiedener Geräte sowie deren Installation standen das deutsche Ingenieurunternehmen SET (Selected Electronic Technologies GmbH) und die nicaraguanische Firma ENICALSA zur Verfügung.
Schülergruppen der GS Blankenese beteiligten sich mehrfach während ihrer Nicaraguareisen an der Realisierung des Projekts.

Dokumentation San Pedro (PDF)

 

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