Wir trauern um Clemens Krühler, den Gründer der Solarwerkstatt
Am 24. Februar 2022 ist Clemens Krühler ganz unerwartet verstorben. Wir nehmen Abschied von einem meinungsstarken Macher, der viele bewegt hat.
Am 24. Februar 2022 ist Clemens Krühler ganz unerwartet verstorben. Wir nehmen Abschied von einem meinungsstarken Macher, der viele bewegt hat.
Ende Mai 2021 wurde die letzte der fünf Pumpen von dem Ingenieur Benito Rodriguez installiert. Zeit genug, eine vorläufige Bilanz zu ziehen.
Das Fünf-Pumpen-Projekt wurde mit der Installation der Systeme bei Maria Lorena Montealegre, Ivania Orozco und Rosario Mendieta fertiggestellt.
Auf dem Dach der Stadtteilschule Blankenese wurde durch die Solarwerkstatt eine neu errichtete Solaranlage in Betrieb genommen.
Die Hurricane Saison 2020 hatte in Mexiko und Mittelamerika verheerende Auswirkungen. Trotz der schwierigen Bedingungen hat die Solarwerkstatt ein weiteres Projekt umgesetzt.
In Léon, Nicaragua wurde in Zusammenarbeit zwischen ASOGAL und der Solarwerkstatt eine weitere Solarpumpe in Betrieb genommen.
Seit dem 6. Juni 1996 arbeitet die erste Photovoltaikanlage auf dem Dach der Stadtteilschule (ehemals Gesamtschule) Blankenese, unseres Wissens nach die erste PV-Anlage in Deutschland, die komplett im Unterricht konzipiert und installiert worden ist.
Die Leoner Solartechnikfirma ENICALSA (Empresa Nicaragüense Alemana SA) hat für drei Viehzüchter, alle Mitglieder von ASOGAL (Asociación Ganaderos de León, Verband der Viehzüchter Léon), in den Jahren 2017 und 2018 je ein solarelektrisches Pumpsystem installiert.
Un año después – una visita a los agricultores – noticias del 09.01.2018 de Ela Brezina y Jan Kiefer. Aproximadamente un año después de la instalación de los sistemas del riego del campo por energía solar visitamos nueve de los diez agricultores. En resumen, se pude decir, que todos los sistemas funcionan bien y que los agricultores están muy contentos.
Ein Jahr danach – Besuch bei den Bauern – Notizen vom 09.01.2018 von Ela Brezina und Jan Kiefer. Etwa ein Jahr nach der Installation der solaren Feldbewässerungssysteme haben wir neun der zehn Bauern besucht. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass alle Systeme gut funktionieren und die Bauern sehr zufrieden sind.
Im Rahmen der Projektreihe „Agua es vida“ besuchte das Oberstufenprofil Physik-Technik der Stadtteilschule Blankenese erneut León in Nicaragua. Die 19 Schülerinnen und Schüler hielten sich vom 27.08.2017 bis zum 17.09.2017 unter der Leitung von Robert Heiden dort auf. Die gemeinsame Aufgabe war es, drei neue solargestützte Pumpanlagen bei Bauern rund um León zu installieren. Die ortsansässige Firma „Enicalsa“ übernahm es, diese Bauern auszusuchen. Mit dieser Firma arbeitet die Stadtteilschule Blankenese schon erfolgreich seit Beginn der Projektreihe zusammen.
Am 25.10.2016 ist die Installation der Pumpen und Solargeneratoren bei den zehn bäuerlichen Familien in der Umgebung Leons beendet worden.
1986 hat sich die Umweltgruppe Elbvororte gegründet – nach dem bestürzenden GAU in Tschernobyl. Bis zu 70 Frauen umfasste die Gruppe in den ersten Jahren.
„Das Projekt „Agua es vida“ sollte uns mit mehr Fortbildungen unterstützen.“ Adán de la Concepción ist Landwirt der Region La Arenera des Landkreises La Ceiba, León. Er ist 66 Jahre alt. Schon als Kind fing er an, mit seinem Vater auf dem Feld zu arbeiten. Er hat Erfahrung im Anbau von Mais, Yuca, Ayote, Pipián und Sorghum. Er lebt auf seinem Hof mit seiner Frau und drei Kindern. „Seit ich 16 Jahre alt bin, arbeite ich selbstständig auf dem Feld. Meine ersten Erfahrungen sammelte ich im Anbau von Baumwolle. Das war eine sehr anstrengende Arbeit mit hoher Staubbelastung, sehr viel Sonne und mit einer Saat, die nach Chemikalien roch…“ „Ich habe zwei Söhne und eine Tochter mit meiner Frau Lila Mercedes Alvarez, mit der ich bereits seit 34 Jahren zusammen bin. Der Älteste, Jose Rene, ist 34 Jahre alt und noch nicht verheiratet. Er hilft mir die ganze Zeit und ist auf dem Acker mein rechter Arm. Dann kommt Maura, die 30 Jahre alt ist, schon verheiratet ist, aber noch keine Kinder hat. Jorge Alberto …
„Mit dem neuen Pumpsystem arbeitet Antonio fast den ganzen Tag und hört einfach nicht auf“, erzählt Elizabeth uns lächelnd. Elizabeth ist Landwirtin in der Gemeinde La Arenera von La Ceiba, León. Sie ist 41 Jahre alt und besitzt zweieinhalb Manzanas fruchtbares Land (1 Manzana = 0,7 ha). Neben der Tätigkeit auf ihrer Finca arbeitet sie bei der Firma Yazaki (diese ist in einer Freihandelszone in der Umgebung von León, mehr als 3500 Arbeiter), in der sie schon zehn Jahre arbeitet. „Es gibt drei Schichten, zum Beispiel beginne ich zurzeit um 14:30 Uhr und beende die Arbeit um 22:25 Uhr. Mein Schwiegersohn nimmt mich auf seinem Motorrad mit nach Hause, da er auch dort arbeitet,“ berichtet sie uns. Sie hat drei Töchter und einen Sohn, Oferman, der der Zweitjüngste und Abiturient ist. „Zwei Töchter und der Sohn sind schon verheiratet und ich haben vier Enkelkinder.“ Elizabeth selbst wohnt und lebt gemeinsam mit ihrem Mann Antonio und ihrer Tochter Alison auf der Finca. Das Mädchen ist 11 Jahre alt und geht in die fünfte Klasse der Grundschule. „Nächstes …
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