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Dokumentation 2017 – Agua es vida VIII

Im Rahmen der Projektreihe “Agua es vida” besuchte das Oberstufenprofil Physik-Technik der Stadtteilschule Blankenese erneut León in Nicaragua. Die 19 Schülerinnen und Schüler hielten sich vom 27.08.2017 bis zum 17.09.2017 unter der Leitung von Robert Heiden dort auf. Die gemeinsame Aufgabe war es, drei neue solargestützte Pumpanlagen bei Bauern rund um León zu installieren. Die ortsansässige Firma “Enicalsa” übernahm es, diese Bauern auszusuchen. Mit dieser Firma arbeitet die Stadtteilschule Blankenese schon erfolgreich seit Beginn der Projektreihe zusammen.

Umweltgruppe Elbvororte mit dem Sonderpreis für persönliches Engagement ausgezeichnet

Die Umweltgruppe Elbvororte, die sich nach dem GAU in Tschernobyl 1986 gegründet hat, wurde von EUROSOLAR mit dem Sonderpreis für persönliches Engagement ausgezeichnet. In den ersten Jahren hat die Umweltgruppe sich mit dem Thema Atomstrom auseinandergesetzt. Daraus ist dann die Initiative gegen die Stromversorgung mit Atomenergie entstanden. Auch heute noch bietet die Umweltgruppe eine kompakte Übersicht von Ökostrom-Anbietern an, um aufzuzeigen, dass die Tarife sich wirtschaftlich lohnen und so auch ein Zeichen für den Klimaschutz gesetzt …

„Ihnen gehört unser Respekt und unsere Anerkennung!“

1986 hat sich die Umweltgruppe Elbvororte gegründet – nach dem bestürzenden GAU in Tschernobyl. Bis zu 70 Frauen umfasste die Gruppe in den ersten Jahren. Seitdem hat sie sich schwerpunktmäßig mit dem Ausstieg aus der Atomenergie beschäftigt und setzt sich außerdem seit langem für die Energiewende und Energiesparen ein. Denn wegen des ständig steigenden CO2-Eintrags in die Erdatmosphäre sind Klimaverschiebungen heute fast unabwendebar. 2016 hat die Umweltgruppe Elbvororte ihr 30-jähriges Bestehen gefeiert. Den Kern bilden …

Projektvereinbarung unterzeichnet!

Am 19. April haben Vorstandsmitglieder der Industrie- und Handelskammer (IHK) Léon und Vertreter der Solarwerkstatt GS-Blankenese e.V. ihre Projektvereinbarung unterzeichnet. Die Vertreter beider Institutionen erklären damit ihre Bereitschaft, in dem Projekt „Agua es vida – Produktivitätssteigerung und Einkommensverbesserung durch solare Feldbewässerung“ zu kooperieren. „Agua es vida – Produktivitätssteigerung und Einkommensverbesserung durch solare Feldbewässerung“ ist ein Projekt des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Das Vorhaben hat ein Gesamtvolumen von 59.176,00 €, davon trägt das BMZ 75%.

Dokumentation 2015 – Agua es vida VII

Es ist erstaunlich, was man alles über Schulprojekte erreichen kann. Die Idee, solargestützte Bewässerungssysteme als Mittel zur Produktivitätssteigerung einzusetzen, entstand 2002 – initiiert von drei engagierten Lehrern und einer Handvoll wissbegieriger Schüler aus Hamburg-Blankenese. Enicalsa entstand im Jahr 2004 als Backup-Firma für die Schulprojekte, im Jahr 2015 hat sich die Idee unter dem Namen „Agua es vida“ infolge beharrlicher Arbeit durchgesetzt.

“Agua es vida”: Ein technisches und soziales Projekt im Oberstufenprofil

Die Begrenztheit unserer fossilen Ressourcen sind ebenso Unterrichtsgegenstand wie die Ursachen der Klimaveränderung und die Entwicklungspolitik. Aber welche Schule kann schon sagen: “Unsere Schülerinnen und Schüler arbeiten seit den 90er Jahren an der Energiewende mit”? Wie kam es zum Projekt “Agua es vida”? Welche Partner braucht man dazu? Und welche curricularen Bedingungen? Wie wird und wirkt ein Schulprojekt nachhaltig?

Dokumentation 2014 – Agua es vida VI

Nicaragua hat sich den regenerativen Energiequellen verschrieben. Das war schon 2013 evident: Nicaragua erzeugt jetzt 48,4% (!!!) seines elektrischen Stroms aus regenerativen Quellen. Bis 2018 sollen es 78% der Stromerzeugung sein, bis 2020 sogar 90%. Und „Agua es vida“ ist mittenmang! Lesen Sie mehr zum Projekt in der Dokumentation für das Jahr 2014.

Dokumentation 2013 — Nicaragua im Aufwind

Nicaragua befindet sich im Aufwind, zumindest was die Energiepolitik angeht. Vor ein paar Jahren stellten wir fest: „Nicaraguas Abhängigkeit vom Öl ist extrem hoch. Kein anderes Land Zentralamerikas hat seine Energieversorgung derart ans Öl gekoppelt wie Nicaragua. Allein 74 Prozent der elektrischen Energieproduktion geschieht in thermischen Kraftwerken, die zum Betrieb der Generatoren Öl sowie Diesel verheizen“. … „Dabei hat Nicaragua fantastische Möglichkeiten, eigene Energiequellen zu nutzen und damit die Abhängigkeit vom teuer importierten Öl zu …

Klimaschutzbericht 2011: Energie und Klimaschutz an der Stadtteilschule Blankenese

“Seit 1995 nimmt die STS Blankenese an dem Hamburger Energieeinsparprojekt fifty/fifty teil. Ein Jahr später geht die erste netzgekoppelte Photovoltaikanlage der Schule ans Netz, unseres Wissens nach die erste in Deutschland, die komplett im Unterricht konzipiert und installiert worden ist. Mittlerweile arbeiten auf den Dächern der STS Blankenese insgesamt drei solarelektrische und drei solarthermische Anlagen. Die drei PV-Anlagen und eine solarthermische Anlagen wurden im Unterricht konzipiert und installiert, zwei solarthermische Anlagen sind beim Bau neuer …

Agua es vida Dokumentation 2011

Vor 16 Jahren begann an der GS Blankenese eine Erfolgsgeschichte: Fragen zukünftiger Energieversorgung und deren erste Antworten wurden für den Schulunterricht aufbereitet und zum Ausbildungsgegenstand gemacht. Schon in den 90er Jahren war klar, dass alle Gesellschaften vor einer Endlichkeitsfalle saßen. Die fossilen Energieträger sind nicht unerschöpflich und diverse Studien versuchten bereits damals, ihre Reichweite zu bestimmen. Darüber hinaus war spätestens nach dem Unfall im Kraftwerk Tschernobyl der Mehrheit der deutschen Bevölkerung klar geworden, dass die …

Klimabär 2011 für die Stadtteilschule Blankenese

Die Stadtteilschule Blankenese ist für die Projektreihe “Agua es vida” nach 2009 erneut mit dem “Klimabären” in der Kategorie “Regenerative Energieerzeugung” ausgezeichnet worden. Mit dem Hamburger Klimabären belohnt die Behörde für Schule und Berufsbildung besondere Aktivitäten im Klimaschutz. Er wird in verschiedenen Kategorien an maximal zehn Schulen verliehen. Darüber hinaus kann ein Klimabär ein besonderes persönliches Engagement ehren. Die Preisverleihung findet am 24. November 2011 im Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (Li) statt.

Klimaschutz der GS Blankenese im Jahr 2009: Rechenschaftsbericht

CO2-Reduktionsziel nur knapp verfehlt – harter Winter lässt CO2-Emission ansteigen Die Verbrauchsergebnisse der GS Blankenese in 2009 in den Bereichen „Elektro“ und „Heizung“ zeigen, dass wir unser CO2-Reduktionsziel von 332,6 t knapp verfehlt haben: wir liegen 0,6 t über dem Sollwert (Grafik-I). Das Ergebnis ist vor allem deshalb dramatisch, weil wir gleichzeitig einen erheblichen Anstieg der CO2-Emission von rund 23 t gegenüber 2008 registrieren müssen. Hier unsere Erklärungsansätze: Verbrauchssteigerungen ergeben sich im Heizungs-, nicht dagegen …

Gesamtschule Blankenese gewinnt Klimabären 2009

Für das vorbildliche Engagement auf dem Gebiet der regenerativen Energiesysteme ist die Gesamtschule Blankenese am 12. November 2009 mit dem Hamburger Klimabären 2009 ausgezeichnet worden. Bildungssenatorin Christa Goetsch würdigte damit an insgesamt zehn Hamburger Schulen unter anderem Maßnahmen für einen besonders niedrigen Strom- und Wärmeverbrauch, zur Stromgewinnung und verschiedene Auslandsprojekte. Die Gesamtschule Blankenese betreibt zurzeit auf ihren Dächern drei solarthermische sowie drei solarelektrische Anlagen und baut darüber hinaus gemeinsam mit der Universität Leon solargestützte Wasserversorgungssysteme …